Ein Flugzeug mit dem britischen Unterwasserroboter «Super Scorpion» landete unterdessen auf Kamtschatka. Es sollte sofort zur Pazifikküste gebracht und zur Bergung des festsitzenden russischen Mini-U-Bootes eingesetzt werden, wie Militärsprecher Georgi Romanotisch laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ria-Nowostik sagte.Auch zwei Spezial-U-Boote aus den USA trafen inzwischen auf der Halbinsel ein. Wie lange der Transport zur Küste dauern wird, steht noch nicht fest.
Nachrichtenagenturen meldeten, das vor Kamtschatka gestrandete U-Boot habe sich in einem am Meeresboden installierten Antennensystem verfangen. Ein Schiff habe das U-Boot an der Antenne etwa 100 Meter Richtung Küste geschleppt.
Vor fünf Jahren waren 118 russische Matrosen an Bord des U-Boots «Kursk» ums Leben gekommen, nachdem ein Torpedo des Schiffes explodiert war. Damals war das Vorgehen der Regierung in Moskau auf große internationale Kritik gestoßen. Präsident Wladimir Putin wurde Tatenlosigkeit vorgeworfen. (nz)