netzeitung.deHinweise auf neuen Porno-Skandal in St. Pölten

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Verbotenes Ansehen von Porno-Site (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Verbotenes Ansehen von Porno-Site
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Ein Jahr nach dem Kinderporno-Skandal am österreichischen Priesterseminar St. Pölten steht die Hochschule wieder in der Kritik. Ein Student soll Websites mit pornografischem Inhalt angeklickt haben.

Theologiestudenten im Priesterseminar der österreichischen Diözese St. Pölten haben ein Jahr nach dem Skandal des Hauses um Kinderpornos wieder Internetseiten mit pornografischen Inhalten aufgerufen.

Der Bischof der Diözese, Klaus Küng, bestätigte einen entsprechenden Bericht des Wiener Nachrichtenmagazins «Profil». Das Priesterseminar von St. Pölten war im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil dort einige der Studenten Tausende von Kinderpornofotos aus dem Internet auf den Seminar-PC heruntergeladen hatten.
Umstrittene Partys
Außerdem gab es dort regelmäßig Partys, bei denen junge Männer unsittlich berührt wurden. Die Seminarleiter waren dabei. Sie wurden inzwischen ebenso abgelöst, wie der damals zuständige Bischof, Kurt Krenn. Einer der Seminaristen wurden im Zusammenhang mit dem Herunterladen von Kinderpornografie zu einer Freiheitsstrafe mit Bewährung verurteilt.

Der neue Bischof von St. Pölten sagte dem Magazin «Profil», bei dem jetzt entdeckten Fall sei nur ein einziges Mal auf Pornoseiten zugegriffen worden. Der Vorgang wurde bei einer Überprüfungen in der EDV-Zentrale der Diözese entdeckt. Jetzt sollen sogar biometrische Zugangskontrollen für den PC eingeführt werden, um leichter ermitteln zu können, wer welche Seiten anklickt. (nz)