netzeitung.deBush lädt zu Ramadan-Dinner

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Bush mit führenden US-Moslems (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Bush mit führenden US-Moslems
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

US-Präsident Bush hat führende Moslems zu einem Fastenbrechen ins Weiße Haus eingeladen. Offenbar ist man bemüht, den Verdacht zu zerstreuen, die US-Politik sei anti-islamisch.

US-Präsident George W. Bush hat führende Moslemvertreter der USA zu einer sogenannten Iftar ins Weiße Haus eingeladen. Als Iftar bezeichnet man das abendliche Essen, das für die Moslems im Fastenmonat Ramadan die erste Mahlzeit des Tages ist. Häufig wird dann allerdings die ganze Nacht über gegessen.

Bush betonte in diesem Zusammenhang, dass die US-Regierung nicht antimoslemisch eingestellt sei. Der Kampf gegen den Terror sei kein Krieg gegen den Islam, sagte Bush. Amerika sei ein Land der vielen Religionen. Die Regierung sei stolz darauf, dass es hier auch Moslems gebe. Man begrüße und schätze den muslimischen Glauben.

Bush reagierte damit auf die Äußerungen von General William Boykin, der unlängst vor einer Versammlung fundamentalistischer Christen von einem Kampf zwischen Christen und Moslems gesprochen hatte. In den Medien wurde daraufhin der Rücktritt Boytins gefordert. Das Pentagon betonte jedoch, es halte einen solchen Schritt nicht für notwendig. (nz)