netzeitung.deRechenzentrum in Kabul eröffnet

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Die Universität Kabul soll mit anderen Hochschulen des Landes und der Welt vernetzt werden. Jetzt wurde die neue Computer-Ausstattung eingeweiht.

In der afghanischen Hauptstadt ist das landesweit erste Rechenzentrum an der Universität Kabul eröffnet worden. Die rund 50 Hochleistungs-Computer wurden mithilfe der Technischen Universität (TU) in Berlin eingerichtet.
Internationale Vernetzung
Gefördert wurde der Aufbau des Rechenzentrums durch den Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und das Auswärtige Amt. Zum Abschluss des Projekts soll die Universität mit den 17 weiteren Hochschulen des Landes vernetzt und darüber hinaus an den internationalen Informations-Austausch angeschlossen werden, teilte der DAAD am heutigen Dienstag mit.

Das Rechenzentrum, in dem seit seiner technischen Übergabe im Mai etwa 400 PC-Schulungen stattgefunden haben, darunter spezielle Kurse für Frauen, wird noch von Mitarbeitern der TU Berlin betreut. Später sollen afghanische Kollegen diese Aufgabe übernehmen, die momentan noch ausgebildet werden.

Im Mai und Juni 2003 hatten auf Einladung des DAAD und der Hochschulrektoren-Konferenz (HRK) zunächst in Kabul, dann in Bonn und Berlin zwei Tagungen über Hochschul-Organisation und -verwaltung stattgefunden. Der DAAD unterstützt neben der Weiterbildung afghanischer Dozenten gemeinsam mit der HRK auch den Entwurf einer Hochschul-Gesetzgebung für Afghanistan. (nz)