George W. Bush zieht ins Weiße Haus ein
08.11.2000
Herausgeber: netzeitung.de
Sein Gegner auf Seiten der Demokraten, Vizepräsident Al Gore konnte zwar in zahlreichen bevölkerungsreichen Staaten wie Kalifornien, Michigan und Pennsylvania gewinnen, konnte aber letztlich nur 19 Staaten erobern. Insgesamt stimmten rund 48 Prozent der Amerikaner für Gore.
Für Verwirrung sorgte eine Prognose der großen amerikanischen Fernsehsender. Sie hatten am frühen Abend gemeldet, Florida habe mehrheitlich für Gore gestimmt. Dies musste im Laufe des Abends wieder zurückgezogen werden.
Nach Wahlmännerstimmen war es das knappste Rennen seit mindestens 1916. Damals hatte Amtsinhaber Woodrow Wilson seinen Herausforderer Charles Evans Hughes mit 277 zu 254 Elektoren besiegt. Erstmals seit nahezu 50 Jahren werde die republikanische Partei sowohl im Weißen Haus als auch in beiden Häusern des US-Kongresses herrschen, prognostizierte der US-Sender CNN.(nz)

