Welcher Partei gehören Sie an?
29.01.2010
Herausgeber: netzeitung.de
Da Ihr Arbeitgeber mit einem gewissen Recht Wert darauf legt, dass Sie sich mit dem Unternehmen auch weltanschaulich identifizieren, ist hier Ihre Religions- oder Parteimitgliedschaft und eben auch Ihre gewerkschaftliche Organisierung von Belang.
Bleiben Sie also lieber die Antwort schuldig, bevor Sie sich in die Nesseln setzen. Da es aber Unklug wäre, einfach zu schweigen, sollten Sie höflich, aber bestimmt bleiben und etwa wie folgt antworten: «Diese Frage ist mir zu persönlich. Bitte akzeptieren Sie, dass ich dazu keine Angaben machen möchte.» Noch besser ist es, mit einer Gegenfrage zu antworten: «Ich kann bei dieser Frage den Bezug zu meiner Bewerbung nicht sehen. Haben Sie einen bestimmten Grund, weshalb Sie mich das jetzt fragen?»
Im Falle einer Bewerbung in einem konfessionell oder politisch gebundenen Unternehmen sieht dies anders aus: Hier sollten Sie der Erwartung Ihres Gesprächspartners entsprechen und Zustimmung signalisieren.

