Arbeitgebernahe Initiative fordert Kürzungen bei Pensionen
08.03.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Die Ausgaben für die Beamtenpensionen würden sich 2003 auf 34,3 Milliarden Euro belaufen, schreibt der Forscher vom arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das seien immerhin 19,8 Prozent der gesamten öffentlichen Personalausgaben.
Die parteienübergreifende Initiative INSW fordert deshalb, die Pensionen drastisch zu senken. Nur so ließe sich ein drohender Zusammenbruch der Pensionskassen verhindern. Die von der Bundesregierung angegebenen Zahlen seien zu optimistisch, hieß es weiter.
Zudem würden die Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft demnächst mit sinkenden Renten rechnen müssen, wenn der geplante Nachhaltigkeitsfaktor gesetzlich verankert werde. So sei es «nur fair, dass auch der Öffentliche Dienst seinen Teil zur Generationengerechtigkeit beiträgt.« (nz)

