03.07.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Handwerker auf einer Baustelle
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Weniger Handwerker als noch 2005 haben im vergangenen Jahr Förderung nach Meister-Bafög erhalten. Ähnlich wie im Vorjahr war ein Drittel der Geförderten Frauen.
Die Zahl der Handwerker, die mit dem so genannten Meister-Bafög gefördert werden, ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete, erhielten 2006 rund 136.000 Männer und Frauen eine solche Unterstützung nach dem Aufstiegs-Fortbildungs-Förderungsgesetz. Das sind 3,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Das Meister-Bafög unterstützt die berufliche Aufstiegsfortbildung mit Beiträgen zu den Kosten für Bildungsmaßnahmen und zum Lebensunterhalt. Es soll Existenzgründungen erleichtern. Mit 32 Prozent waren knapp ein Drittel der Geförderten oder 43.000 Frauen. Gegenüber 2005 nahm ihre Zahl damit um vier Prozent ab. Bei den Männern waren es mit 92.000 drei Prozent weniger als 2005.
Insgesamt bewilligten die Ämter im vergangenen Jahr rund 369 Millionen Euro. 2005 lag die Summe noch bei 393 Millionen Euro. Von den Förderleistungen des Jahres 2006 entfielen 260 Millionen Euro auf Darlehen und 109 Millionen Euro auf Zuschüsse.
Mehr als ein Drittel oder rund 50.000 der Geförderten nahmen an einer Vollzeitfortbildung teil, 86.000 an einer Teilzeitfortbildung. Gegenüber 2005 ging die Zahl der Vollzeitgeförderten um sechs, die der Teilzeitgeförderten um zwei Prozent zurück. Mit 80 Prozent war die große Mehrheit der Meister-Bafög-Empfänger zwischen 20 und 35 Jahre alt. 96,5 Prozent der Geförderten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. (AP/nz)