Gründungsfirmen schaffen eine Million Jobs
19.12.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Die Experten der KfW begründeten dies vor allem mit verschärften Zugangsbedingungen zu den Existenz- Förderprogrammen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Bereits am Montag hatte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) berichtet, die Zahl der Unternehmensgründungen sei wegen der Einschränkungen bei den so genannten Ich-AGs zurückgegangen.
Außerdem habe sich der Trend zu immer kleineren Projekten fortgesetzt, hieß es weiter. Demnach brauchten 32 Prozent aller Gründer keine eigenen oder fremden Mittel für die Verwirklichung ihres Projektes, weitere 55 Prozent benötigten lediglich bis zu 25.000 Euro. Den Experten zufolge erlaubt der Gründungsmonitor erstmals eine grobe Einschätzung der Beschäftigung in Unternehmens- Gründungen. So gebe es in den 2005 neu gegründeten Unternehmen rund ein Million Arbeitsplätze. (nz)

