Bundesagentur droht Arbeitslosen mit Hausbesuchen
03.07.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Der Missbrauch von Sozialleistungen soll laut Alt so gering wie möglich gehalten werden. Dazu werde sich die Bundesagentur mit Finanzämtern, Rentenversicherern und Krankenkassen über die Angaben austauschen. Niemand müsse Angst haben, «dass wir Schmuckkästchen suchen», sagte Alt. Die BA-Mitarbeiter seien keine «Sozialdetektive». Es gehe vornehmlich darum, Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen.
Ob das Hartz-IV-Gesetz zur Zusammenlegung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe tatsächlich pünktlich startet, ließ Alt offen. Es müsse abgewartet werden, ob die Computer-Software am 1. Oktober tatsächlich funktioniere, sagte er. Zugleich stellte er klar, wenn es mit der Technik im Oktober Probleme gebe, «ist der Starttermin am 1. Januar nicht zu halten». (nz)

