Eine Lehrtätigkeit ist nur dann relevant für Ihre Bewerbung, wenn sie mit der Position in Zusammenhang steht, auf die Sie sich bewerben.
Und natürlich ist Lehrtätigkeit nicht gleich Lehrtätigkeit: Wenn Sie Kochkurse im autonomen Zentrum Quedlingburg geben, geht von Ihrer Lehrtätigkeit eine andere Wirkung aus als von Sprachkursen, die Sie an der Volkshochschule anbieten. Und wenn Sie sich auf einen Job als Verkäufer bewerben, ist es nicht unbedingt wichtig (aber auch kein Nachteil), wenn Sie eine Lehrtätigkeit nachweisen können. Dennoch kann es nützlich sein, mal unterrichtet zu haben. Gerade in Berufen, in denen es um Menschen- und Diskussionsführung geht (Marketingleiter, Projektmanager u. ä.). Denn Ihr neuer Arbeitgeber wird aus Ihrer Lehrtätigkeit in der Regel schließen, dass Sie reden und formulieren können.
Wenn Sie sich für einen praktischen Beruf bewerben, kann Sie eine Zeit allerdings als Dozent als Theoretiker erscheinen lassen.
Eine Lehrtätigkeit kann in einigen Branchen (Maschinenbau, Chemie, EDV) Ihrem neuen Arbeitgeber interessante Kontaktmöglichkeiten zu Hoch- und Fachschulen sowie zu freien Wirtschaftsinstituten eröffnen. Das bringt Pluspunkte bei der Bewerbung.