«Je höher qualifiziert ein Arbeitnehmer ist, desto weniger dringlich ist es allerdings, einen Zweitjob anzunehmen, um seinen Lebensstandard halten zu können», sagte er auch mit Blick auf die Höhe des Einkommens entsprechend der Ausbildung. Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften halten angesichts neuer Arbeitsplätze, Reformen und Investitionen in Bildung, Forschung und Umwelt die Vollbeschäftigung in Deutschland in den nächsten Jahren wieder für möglich.
Buscher sieht vor dem Hintergrund von Veränderungen im gesellschaftlichen Leben auch Chancen und neue Betätigungsfelder durch Zweitjobs. «Längere Ladenöffnungszeiten oder neue Tourismusfelder können dazu führen, dass mehr Menschen, wenn auch befristet, wieder eine Arbeit bekommen, die ansonsten womöglich gar keine Arbeit finden würden.» (dpa)