21.12.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie und Energie
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Chef der Industriegewerkschaft BCE Schmoldt hat sich gegen einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ausgesprochen. Branchenbezogene Mindestlöhne seien besser.
Die Debatte über den Mindestlohn geht weiter. Am Freitag hat sich der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Hubertus Schmoldt, zu Wort gemeldet. Er lehne einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ab, sagte er dem Südwestrundfunk.
Branchenbezogene Mindestlöhne seien besser, meinte Schmoldt. «Wir müssen in Deutschland verhindern, dass Menschen für ihre Tätigkeit mit Armutslöhnen bezahlt werden, gar keine Frage», räumte er ein. Mit einem einheitlichen Mindestlohn ließe sich die differenzierte Situation in den Branchen aber nicht abbilden.
«Wir haben heute branchenbezogene Tarifverträge, die sich jeweils an der wirtschaftlichen Situation der Branchen orientieren.» Dies müsse beim Thema Mindestlohn ebenfalls der Maßstab sein - auch in den Branchen, in denen es keine vernünftigen Tarifverträge gebe. (dpa)