netzeitung.deRentenversicherung warnt SPD vor «Irrweg»

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Herbert Rische hält nichts von Lösungen, die 'die Allgemeinheit' zahlen muss (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Herbert Rische hält nichts von Lösungen, die 'die Allgemeinheit' zahlen muss
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Sonderregeln für Arbeitnehmer ab 60 oder mit schweren körperlichen Tätigkeiten lehnt die Deutsche Rentenversicherung ab. Ihr Präsident Rische spricht sich für Lösungen aus, die man vom Bergbau her kennt.

Die Deutsche Rentenversicherung hat die SPD vor falschen Weichenstellungen durch Korrekturen an der Rente mit 67 gewarnt. Die Idee, für ältere Arbeitnehmer eine Art Bonus bei der Bewertung ihrer Rentenbeiträge einzuführen, sei ein «Irrweg», sagte der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, der «Frankfurter Rundschau». «Warum soll ein Beitrag, der mit 60 gezahlt wird, mehr wert sein, als einer, den ein 59-Jähriger zahlt?» Ein entsprechender Vorschlag war von einer SPD-Arbeitsgruppe für den am Freitag beginnenden SPD-Parteitag formuliert worden.

Auch für Sonderregelungen bei besonders belastenden Tätigkeiten mahnte Rische zur Zurückhaltung. Es sei zwar nachvollziehbar, sich Gedanken über einen frühzeitigen Ausstieg zu machen. Rische warnte jedoch vor Regelungen, für die dann «die Allgemeinheit» zahlen müsse. Denkbar sei jedoch, für bestimmte Berufsgruppen «branchenbezogene Fonds-Lösungen» zu schaffen, wie man sie bereits vor Jahren für Beschäftigte im Bergbau eingeführt habe. (dpa)