SPD bei Mitarbeiterbeteiligung optimistisch
26.07.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Zugleich müssten solche Fonds aber einer speziellen Kontrolle unterliegen, vergleichbar der Kontrolle der Kapital-Lebensversicherungen durch das Bundesversicherungsamt, ergänzte Glos. Dem von der SPD geforderten anonymen Deutschlandsfonds erteilte er allerdings erneut eine Absage.
Scholz warb dennoch erneut für das Modell seiner Partei. «Es spricht sich herum, dass nur ein Fonds für die mittelständische Wirtschaft eine unbürokratische und kostengünstige Möglichkeit bietet, die eigenen Mitarbeiter am Unternehmen zu beteiligen», sagte der SPD-Politiker. Der Deutschlandsfonds sei dafür ein gutes und leicht handhabbares Instrument.
Gleichzeitig sei nur über einen Fonds die einfache Absicherung der Arbeitnehmer vor dem doppelten Risiko des gleichzeitigen Verlustes des Arbeitsplatzes und der Kapitalanlage bei Insolvenz des eigenen Unternehmens möglich, fügte Scholz hinzu. Die Union will mit steuerlichen Anreizen die Zahl der Unternehmensbeteiligungen von Mitarbeitern steigern. (AP)

