33.000 Hartz-IV-Widersprüche auf Halde
Arbeitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) räumte lange Bearbeitungszeiten für die Widersprüche ein. Aktuell könnten lediglich sechs der zuständigen Stellen eine Bearbeitungszeit innerhalb von drei Monaten gewährleisten, antwortete sie auf eine parlamentarische Anfrage. Dabei handle es sich um Cottbus, Frankfurt (Oder), Prignitz, Havelland, Brandenburg/Havel und Dahme-Spreewald. Anderswo dauere es deutlich länger. In Potsdam, Teltow-Fläming, Oberspreewald-Lausitz, Barnim sowie Märkisch-Oderland würden für die Widerspruchsbearbeitung sechs Monate benötigt.
In Potsdam-Mittelmark und Elbe-Elster seien es neun Monate. In den Landkreisen Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin müssten Hartz-IV- Empfänger sogar von einer Bearbeitungsdauer von mehr als einem Jahr ausgegangen werden, betonte Ziegler. Beide Kreise hätten zusätzliches Personal eingestellt, um die Bearbeitung zu beschleunigen. (dpa)

