Rassistischer Hund verhindert Anstellung
08.06.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Er begreife auch die Aufregung nicht, die seine Ablehnung des Kandidaten hervorrufe, ergänzte Rampenberg, der einen Metall verarbeitenden Betrieb in Huizingen bei Brüssel leitet. Er hatte am Donnerstag auf dem Empfehlungsschreiben des Arbeitsamtes für den Kandidaten vermerkt: «Der Hund verträgt die Person nicht. Gefahr von Bissen wegen der Hautfarbe.»
Die Gewerkschaft ABVV kritisierte das als «einen starken Fall von Rassismus». Der Firmenchef bestritt rassistische Motive für seine Ablehnung. Alles liege nur an seinem kleinen Labrador, den er auf jeden Fall behalten wolle: «Ich muss mich doch nicht von meinem Hund trennen wegen eines einzigen Stellenbewerbers.» (dpa)

