02.04.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Lehrer bei der Abiturprüfung 2006
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Zahl der Schulabgänger mit Fachhochschulreife ist in den vergangenen Jahren schneller gestiegen als die der Abiturienten. Vor allem Männer drängt es schneller aus der Schule.
Die Zahl der Schulabgänger mit Hochschulreife ist im vergangenen Schuljahr in Deutschland leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, stieg die Zahl der Absolventen mit Zugangsberechtigung für eine Hoch- oder Fachhochschule um 3,2 Prozent oder um 12.000 auf 412.000. Einem Rückgang um 4,5 Prozent in Bremen oder um zwei Prozent in Sachsen-Anhalt hätte allerdings ein Plus von 5,4 Prozent in Baden-Württemberg oder um 9,5 Prozent in Schleswig-Holstein gegenübergestanden.
Mit zwei von drei Schulabgängern oder 69 Prozent hätte die Mehrheit der Schüler die allgemeine Hochschulreife in der Tasche. Die Mehrzahl davon (86 Prozent) machten ihren Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule. Die Attraktivität der Fachhochschulen scheint dabei indes zu wachsen: Die Zahl der Absolventen mit Fachhochschulreife ist den Angaben zufolge in den vergangenen zehn Jahren um 96.700 oder 30,7 Prozent auf gestiegen. Die Zahl der Schulabgänger mit Abitur sei im selben Zeitraum nur um 17,3 Prozent oder 41.800. Die Fachhochschulreife wird überwiegend an Berufsschulen oder nach Beendigung der 12. Klasse an einer allgemeinbildenden Schule erworben.
Die Zahl der Männer mit Hochschulzugangsberechtigung lag den Angaben zufolge am Ende des Schuljahres 2005/2006 außerdem etwas niedriger als jene der Frauen. Unter den Absolventen mit Fachhochschulreife überwiegten den Angaben zufolge indes die Männer mit 52,9 Prozent. Unter den Abiturienten seien indes nur 44,8 Prozent männlich. (nz)