Kritik an «nutzlosem» Gleichbehandlungsgesetz
Auch der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk, kritisierte das neue Antidiskriminierungsrecht. «Die Übererfüllung der europäischen Vorgaben und ihre schlechte handwerkliche Umsetzung stellen die Unternehmen derzeit vor große Schwierigkeiten», sagte Lauk dem Blatt. Es zeige sich, dass die Sorge der Firmen, das Gesetz führe zu wachsender Rechtsunsicherheit und zusätzlicher Bürokratie, noch übertroffen würde.
Die Große Koalition hatte mit dem Gesetz Richtlinien der Europäischen Union umgesetzt, ist in einigen Punkten aber darüber hinausgegangen. Im Arbeits- und Zivilrecht darf nun niemand aus Gründen der Rasse, ethnischen Herkunft, Religion, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität diskriminiert werden. (nz)

