Metallindustrie baut Arbeitsplätze auf
17.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Besonders bemerkenswert sei, dass von den 10.000 neuen Arbeitsplätzen rund 7000 auf die ostdeutsche Metall- und Elektroindustrie entfallen. Dort arbeiten nun 372.000 Menschen in der Branche, im Westen sind es mehr als drei Millionen. Allerdings befürchtet Kunstmann eine Abschwächung der Wachstumsdynamik: «Im zweiten Quartal waren die Auftragseingänge rückläufig, vermutlich flacht deshalb 2007 die Konjunktur ab.»
Die IG Metall strebt in der kommenden Tarifrunde Anfang 2007 eine deutliche Lohnsteigerung an. Für die Stahlindustrie hat die Gewerkschaft kürzlich eine Forderung von sieben Prozent beschlossen für Gesamtmetall ist das aber keine Richtgröße für die eigene Branche, wie Kunstmann betonte. So habe die Stahlindustrie im zweiten Quartal ihre Erzeugerpreise um 11,6 Prozent erhöhen können, in der Metallindustrie sei dagegen nur eine Erhöhung um 2,3 Prozent möglich gewesen. (nz)

