McDonald's will «McJob»-Image loswerden
20.04.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Ähnlich erklärten auch andere englische Wörterbücher etwa das Webster's Dictionary den Begriff. Selbst in die Literatur fand «McJob» Eingang, 1991 in den Roman «Generation X» des kanadischen Autors Douglas Coupland. Auch wenn in allen Definitionen mit einem solchen schlecht bezahlten Job nicht zwangsläufig eine Tätigkeit bei McDonald's gemeint ist der US-Konzern gilt als Quelle des Begriffs.
Der Ruf des Unternehmens als Arbeitgeber sei schlichtweg «ungerechtfertigt», meint Fairhurst. Deshalb gehe die neue Kampagne die Betrachtungsweise von Jobs bei McDonald's «frontal» an, um die Vorurteile über die Jobperspektiven im Fastfood-Konzern zu bekämpfen. Ziel sei es, die Konsumenten davon zu überzeugen, dass ein Job bei McDonald's keine schlechte Arbeit bedeutet.
Die Plakate sollen von Donnerstag an in 1200 britischen McDonald's-Restaurants aufgehängt werden. Erwogen wird zudem, die Image-Kampagne auf andere Medien auszudehnen. Neu ist der Kampf von McDonald's gegen «McJob» indes nicht: Schon der frühere Konzernchef Jim Cantalupo sagte, die Wahrnehmung der Tätigkeit als stumpfsinnig und perspektivlos sei «inakkurat» und «ein Schlag ins Gesicht» aller beim Konzern Beschäftigter. Vor drei Jahren ging der Konzern indes erfolglos gegen einen entsprechenden Eintrag von «McJob» im US-Wörterbuch Merriam-Webster's Collegiate Dictionary vor.
Für das Web ediert von Matthias Breitinger

