IG Metall will fünf Prozent mehr Lohn
20.01.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Die Lohn- und Gehaltstarifverträge laufen Ende Februar aus. Die Friedenspflicht endet vier Wochen später in der Nacht zum 29. März. Von diesem Zeitpunkt an kann die IG Metall zu Warnstreiks aufrufen.
Damit arbeiteten sie «systematisch auf einen Konflikt hin». Peters kritisierte, dass einzelne Arbeitgeber bereits Erhöhungen von 1,2 Prozent für zu hoch hielten. «Das glaubt doch kein Mensch, dass wir die Tarifrunde auf diesem Niveau abschließen», sagte der Gewerkschaftsvorsitzende.
Eine Stärkung der Binnenkonjunktur «lässt sich in einem globalisierten Umfeld und bei tiefer Kluft zwischen Brutto und Netto nicht mit einer Erhöhung der Bruttolöhne über den Produktivitätszuwachs hinaus erzwingen», sagte er.
Kannegiesser hatte zuvor schon angekündigt, kein Angebot für eine Lohnanhebung vorzulegen. Gleichzeitig hatte er jedoch betont, dass eine Lohnerhöhung nur in Höhe des Produktivitätszuwachses möglich sei. Das käme einer Senkung der Reallöhne gleich, da die Inflation derzeit deutlich über dem Produktivitätsanstieg liegt. (nz)

