27.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Berufsausbildung
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der DGB will gesetzliche Verbesserungen zu Gunsten von Frauen im Beruf. Eine der Forderungen: Ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verlangt von der neuen Bundesregierung umfassende gesetzliche Verbesserungen zu Gunsten von Frauen im Beruf. So müsse die Regierung bei der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Antidiskriminierung betrieblichen Interessenvertretungen und den Tarifparteien das Recht geben, einen Unterlassungsanspruch bei der Diskriminierung von Frauen geltend zu machen. Das forderte DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer in einem offenen Brief an Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU).
Engelen-Kefer bedauerte, dass die Ministerin nicht an der Frauen-Konferenz des DGB, auf dem die Forderung formuliert wurde, nicht habe teilnehmen können. Die Konferenz forderte außerdem ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft und Verbesserungen der Gleichstellungsgesetze für den öffentlichen Dienst. «Frauen sind benachteiligt beim Zugang zur Erwerbsarbeit, beim Aufstieg und bei Qualifizierungsmaßnahmen, beim Entgelt und den Arbeitsbedingungen», schrieb Engelen-Kefer.
Zentral sei auch, Eltern, die Kinder erziehen, mehr Freiheit bei der Einteilung ihrer Arbeitszeit zu geben. Grundlage dafür sei ein wirksamer Kündigungsschutz. (nz)