Jugendliche blicken skeptisch in die Zukunft
Je geringer der Schulabschluss, desto geringer werden die Chancen eingeschätzt. «Zwei Drittel der Hauptschüler blicken mit negativen Gefühlen in ihre berufliche Zukunft», heißt es in der Studie. «Sie sehen sich selbst als die Verlierer im Kampf um Ausbildungs- und Arbeitsplätze.» Unter den Realschülern sehe jeder zweite Jugendliche seine Zukunftschancen skeptisch, so die Studie.
Der Studie zufolge sind knapp zwei Drittel der Jugendlichen bereit, für ihr berufliches Vorankommen Opfer zu bringen. Ein Drittel gebe aber privaten Interessen den Vorzug.
Die Untersuchung zeige aber auch, dass 59 Prozent der Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sich selbst in der Verantwortung sehe, hieß es weiter. 15 Prozent der Jugendlichen machen ihre Eltern für die berufliche Zukunft verantwortlich. Danach wurden Betriebe, Schule und Staat genannt. (nz)

