12. Mai 2005 20:51
Im Tarifstreit der Druckindustrie hat auch die 13. Verhandlungsrunde zu keinem Ergebnis geführt. Ende des Monats wird weiter verhandelt.
Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 200.000 Beschäftigten der Druckindustrie 3,7 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber lehnen das ab. Sie streben unter anderem Öffnungsklauseln an, die es den Firmen erlauben würden, ohne Lohnausgleich die Arbeitszeit zu verlängern und so der Lage in den einzelnen Betrieben anzupassen. Unterdessen setzte Verdi die Warnstreiks fort. Nach Angaben der Gewerkschaft waren am Donnerstag 60 Betriebe davon betroffen. In den vergangenen Tagen hätten sich 120 Betriebe mit 10.000 Beschäftigten an den Warnstreiks beteiligt. (nz)