Clement macht sich für Duale Ausbildung stark
10.05.2005
Herausgeber: netzeitung.de
«Wir sind überzeugt, dass die berufliche Ausbildung die beste und anderen Ausbildungswegen in Europa überlegen ist», sagte der Minister. Die Bundesregierung, aber auch die Wirtschaft müsse jetzt klar für das Duale Ausbildungssystem in Brüssel Position beziehen.
Im Rahmen des zwischen Regierung und Arbeitgeberverbänden ausgehandelten Ausbildungspakt wurde vereinbart, insgesamt mehr als 30.000 Praktikumplätze anzubieten. Damit soll Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz finden, eine Chance gegeben werden.
Die mangelnde Ausbildungsreife wird laut Braun bei den Unternehmen mit einem Anteil von 49 Prozent noch wichtiger eingeschätzt als die schwierige konjunkturelle Situation. 42 Prozent sehen nach der Umfrage die unsichere wirtschaftliche Lage als entscheidend an. 29 Prozent wollen nicht mehr ausbilden, weil sie die Lehrlinge nicht übernehmen könnten.
Der DIHK fragte die Unternehmen auch nach Wegen zu mehr Ausbildungsplätzen. Dabei nannten 63 Prozent der Betriebe eine bessere schulische Vorbildung der Bewerber. Viele Betriebe wären schon noch bereit, einen zusätzlichen Lehrling aufzunehmen, wenn sie nur einen passenden Bewerber finden könnten, sagte Braun. Finanzielle oder steuerliche Entlastungen schlagen 56 Prozent vor. 44 Prozent nannten bessere Beschäftigungsperspektiven. (nz)

