Arbeitslose sollen zu gemeinnützigen Tätigkeiten herangezogen werden
05.07.2004
Herausgeber: netzeitung.de
So könnten staatlich geförderte Jobs in der Kinderbetreuung und in der Pflege entstehen, erklärte Alt. «In diesen gesellschaftlich wichtigen Bereichen gibt es erheblichen Personalbedarf», sagte er und verwies auf das schlechte Abschneiden Deutschlands in der Pisa-Studie. Dabei sollte die Beschäftigung durch Weiterbildungs- und Trainingskurse gefördert werden.
Die Bundesregierung will Langzeitarbeitslose nicht nur in soziale Tätigkeiten vermitteln und denkt unterdessen auch über die Bildung von Jobagenturen für Putzfrauen nach. Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Arbeit, Rainer Wendt (SPD), regte im Gespräch mit der «Berliner Zeitung» an, arbeitslose Haushaltshilfen über Agenturen an Privathaushalte zu vermitteln. So lasse sich auch die Schwarzarbeit im privaten Bereich eindämmen, sagte er. (nz)

