Die Bundesanstalt für Arbeit will erreichen, dass die PSA bis Ende 2003 mindestens 50.000 Arbeitslose betreuen und möglichst rasch in dauerhafte Jobs vermitteln. Dafür erhalten die Agenturen für jeden Arbeitslosen durchschnittlich 1000 Euro im Monat. Die Hartz-Gesetze sehen vor, dass die PSA ähnlich arbeiten wie Zeitarbeitsfirmen. Unternehmen wie Randstad, Adecco und Manpower vermitteln Arbeitnehmer allerdings nur in zeitlich begrenzte Jobs und werden deshalb nicht bezuschusst.Göhner hielt in dem Brief einzelnen PSA-Betreibern Subventionsmissbrauch vor. Die betreffenden Agenturen vermittelten Arbeitslose «zu weitaus geringeren Preisen (...), als dies Zeitarbeitsfirmen ohne Förderung möglich ist», berichtet die »Berliner Zeitung«. Der BDA-Hauptgeschäftsführer warnte davor, dass «gewachsene Strukturen mit Hilfe öffentlicher Gelder dauerhaft zerstört werden». Das PSA-Konzept sei «in seiner jetzigen Form zu stoppen und dringend neu auszurichten». (nz)