BA startet Info-Kampagne im Handwerk:
Unbesetzte Stellen wegen Hartz-IV-Vorurteilen
«Wir könnten den Unternehmen sofort qualifizierte Vermittlungsangebote unterbreiten», sagte BA-Vorstand Heinrich Alt. «Wir haben in der Grundsicherung viele motivierte und engagierte Fachkräfte.» Mehr als 40 Prozent seien weniger als sechs Monate arbeitslos, 60 Prozent hätten einen Berufabschluss. Die Kampagne mit dem Namen «Hilfreiche Hände» zielt laut BA darauf ab, «Mauern zu überwinden und den Arbeitgebern den konkreten Nutzen für die Einstellung von 'Hartz-IV-Empfängern' aufzuzeigen».
ZDH-Geschäftsführer Holger Schwannecke betonte: «Das Handwerk braucht fachlich qualifizierte Kräfte, die engagiert mitarbeiten wollen. Die Betriebe begrüßen es sehr, dass die BA bei der Vermittlung gezielt auf ihre Bedürfnisse eingehen will.» Das Handwerk zähle neben sozialpflegerischen Berufen zu den Branchen in Deutschland, in denen auch in der Konjunkturkrise Arbeitsplätze entstünden. Die Kampagne sei wichtig, «um den verbesserten Service der Arbeitgeberbetreuung und der Qualität der Vermittlung bekannt zu machen», sagte Schwannecke. (nz)

