28.11.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Schreiben soll sie können und Verständnis haben: Sekretärin
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Vorgesetzte erwarten von ihren Sekretärinnen nicht nur, dass sie tippen können. Auch persönliche Beratung ist gefragt, ebenso wie ein paar altbewährte Tugenden.
Die abfällige Bezeichnung «Tippse» ist heute kaum noch geläufig. Das mag daran liegen, dass Schreibarbeit nicht mehr die wichtigste Arbeit ist: Sekretärinnen sollen ihrem Chef einer Studie zufolge nicht nur die tägliche Schreibarbeit abnehmen, sondern oft auch bei persönlichen Fragen beraten. Drei Viertel (76 Prozent) der Vorgesetzten erwarten zudem Verständnis für die eigene Persönlichkeit.
Das ergibt sich aus einer repräsentativen Befragung des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Firma Leitz in Stuttgart. Für noch wichtiger halten es Chefs, dass ihre Sekretärin keine intimen Details ausplaudert: 87 Prozent setzen Vertrauenswürdigkeit und Loyalität für eine Zusammenarbeit voraus.
Erfahrung im Umgang mit PC und Internet ist in diesem Beruf heute fast durchgängig Pflicht: 90 Prozent der Vorgesetzten erwarten, dass sich Sekretärinnen etwa im Umgang mit Datenbanken, Präsentationen und Textanwendungen gut auskennen. Jeder Dritte (32 Prozent) hält es außerdem für wichtig, dass seine persönlichen Assistenten im Büro eine Fremdsprache beherrschen. Befragt wurden 250 Manager in deutschen Unternehmen. (dpa)