Studie über Abwanderung: 

netzeitung.deDeutsche Führungskräfte zieht es in die Schweiz

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Schöne Schweiz (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Schöne Schweiz
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Deutsche Spitzenkräfte suchen auch im Ausland sprachliche und kulturelle Vertrautheit. Das ist eines der Ergebnisse einer Befragung von mehreren tausend Angestellten, die Deutschland den Rücken kehren.

Wenn Führungskräfte aus Deutschland Stellen im Ausland annehmen, ist es sehr häufig die Schweiz, in die es sie zieht. Das Land sei Ziel Nummer eins, teilt der Karrieredienst «Experteer» mit. Eine Befragung von rund 13.000 Angestellten aus 20 Ländern Europas in Zusammenarbeit mit dem britischen Marktforschungsinstitut OMIS Research habe dies ergeben. Auf Platz zwei folgt demnach Großbritannien.

Den dritten Platz für deutsche Spitzenkräfte belegt Österreich. Experteer-Geschäftsführer Christian Göttsch sieht vor allem das Sprach-Argument als entscheidend für diese Platzierung: «Deutsche Führungskräfte trauen sich nicht weit in die Ferne, sondern gehen in ein Land, dessen Sprache sie sprechen und deren Kultur ihnen nahe ist.»

Branchenkenner nennen außerdem die guten Verdienstmöglichkeiten und die geringe Steuerlast in der Schweiz als Gründe für die Attraktivität dieses Landes für Auswanderer.

Weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

– Schweiz: 22,5 Prozent deutscher Führungskräfte im Ausland
– Großbritannien: 9,2 Prozent
– Österreich: 8,5 Prozent
– USA: 7 Prozent
– China: 5,2 Prozent
– Frankreich: 4,9 Prozent
– Niederlande: 4,8 Prozent

Am häuftigsten arbeiten deutsche Spitzenkräfte im Ausland in den Bereichen Consulting (15 Prozent), IT (11 Prozent) und im Banken- und Finanzsektor (8 Prozent). (nz)