Familie vor Beruf: 

netzeitung.deStudenten verlässt der Karriere-Ehrgeiz

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Woran denken sie beim Lernen für die Uni? Kinder? (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Woran denken sie beim Lernen für die Uni? Kinder?
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Überdurchschnittliches im Job leisten? Das ist vielen Hochschulbesuchern einer Umfrage zufolge nicht mehr so wichtig wie noch vor einigen Jahren. Stattdessen setzen sie auf andere Werte.

Bei Studenten zeichnet sich ein Wertewandel ab. Immer weniger Studierende verfolgen in erster Linie karrierebezogene Ziele, für die meisten sind Familie und Partnerschaft am wichtigsten. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag in Hamburg vorgestellten Studie der Zeitschrift «Zeit Campus» und der Hochschul-Informations-System Gmbh (HIS). Demnach wollen nur 57 Prozent Überdurchschnittliches im Job leisten, 2002 waren es noch 67 Prozent.

Der Anteil derer, die sich Familie und Partnerschaft widmen wollen, stieg von 67 auf 72 Prozent. Laut der repräsentativen Befragung von rund 6000 Studenten ist zudem mit 64 Prozent der weitaus größte Teil mit seinem Leben sehr zufrieden. Das mag an der positiven Einschätzung der Berufsaussichten liegen: 71 Prozent der Befragten bewerten ihre Berufsaussichten inzwischen als gut oder sehr gut. Bei einer Umfrage vor zwei Jahren seien es nur 53 Prozent gewesen. (AP)