24. Jun 2008 12:54
Vom Praktikanten bis zum Chef – kaum jemand nutzt seinen PC-Arbeitsplatz nur dienstlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue US-Studie. Vor starken Einschränkungen mit Filtern und Sperren raten die Forscher ab.
Die Autoren kommen auch zu dem Schluss, dass ein allzu hartes Vorgehen gegen die private Nutzung von Firmenrechnern gar nicht im Interessen der Unternehmen sei. Denn es könne durchaus auch berechtigte Gründe für die private Nutzung geben, zum Beispiel, wenn es darum gehe, Privat- und Arbeitsleben in Einklang zu bringen, erklärt Kelly Garrett, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität von Ohio. Wenn die persönlichen Dinge geklärt seien, könnten sich die Menschen wieder besser auf ihre Arbeit konzentrieren.Allzu starke Einschränkungen durch die Installation von Filtern und die Sperrung von Zugängen zu E-Mail-Diensten könne zu Unzufriedenheit am Arbeitsplatz und nachlassender Produktivität führen, erklärt Garrett. Für die in der Zeitschrift «CyberPsychology and Behavior» veröffentlichte Studie wurden 1.024 Menschen befragt. (AP)