06. Jun 2008 15:45
Wer einen Job wechselt, lässt Vertrautes hinter sich und muss sich auf Neues einstellen. Das ist manchmal anstrengend, kann der Karriere aber gut tun.
Gründe, sich beruflich neu zu orientieren, gibt es genug. Gerade Fach- und Führungskräfte geraten ab einem Alter von Mitte 40 immer wieder in berufliche Sackgassen. Nach Jahren des Aufstiegs tun sich für viele Führungskräfte Hürden auf, auf der Karriereleiter weiter nach oben zu steigen. Unternehmen verabschieden sich zunehmend aus der Zuständigkeit für den Berufsweg ihrer Angestellten - sie bieten Jobs und nicht Karrieren an. Doch wie bei der Stellensuche vorgehen, wenn die Zeit für einen Wechsel reif ist? Das fragen sich viele Fach- und Führungskräfte, denn sie sind oftmals seit Jahren oder sogar Jahrzehnten nicht mehr auf der Jobsuche gewesen. Hinzu kommt: Von einer Leitungspositioin aus kann man sich nicht immer aktiv bewerben, weil der Arbeitgeber nicht zu früh von den Absichten erfahren darf.
Personalberater können hier weiterhelfen. Sie unterstützten diskret aus dem Hintergrund und kennen sich in der fraglichen Branche gut aus. Das heißt, sie können in beide Richtungen denken: Wo will mein Kunde hin, wo wird nach einem wie ihm gesucht? Stellensuchende verfügen häufig nicht über die erforderlichen Netzwerke, innerhalb derer das Wissen um lukrative und interessante Stellenangebote kursiert. (nz)