Get up! Stand up!04. Okt 2001 14:47 Der britische Regisseur Ken Loach steht für engagiertes Polit-Kino. Dass sein neuer Film «Bread and Roses» erstmals in den USA spielt, tut da kaum zur Sache.
Regisseur Ken Loach («My Name Is Joe», 1998) wählte für diesen Film zum ersten Mal die USA als Drehort, doch seinem Thema ist er treu geblieben. Auch in «Bread and Roses» geht es dem erklärten Sozialisten um die Gerechtigkeit, setzen sich Menschen gegen soziale und politische Missstände zur Wehr. Der Brite, der seine Darsteller mit der Handkamera verfolgt, erreicht bei seiner Geschichte, die die Schicksale einer Gruppe von mexikanischen Einwanderern in den USA verfolgt, einen fast dokumentarischen Touch. Diese Realitätsnähe hält der Regisseur auch inhaltlich durch. Etwa, in dem er die Geschichte von Maya Pilar Padilla) erzählt, die sich zunächst mal mit Menschenschmugglern herumschlagen muss, bevor sie in Los Angeles ihre Schwester Rosa (Elpidia Carille) treffen kann. Und dann geht das Abenteuer erst richtig los...(nz)
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