06.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Alfred Sisleys Gemälde 'Allée de peupliers près de Moret'
Quelle: Deutsche Presse-Agentur GmbH
Bewaffnete haben aus dem Kunstmuseum in Nizza vier Gemälde gestohlen. Darunter eines von Claude Monet. «Alle Bilder haben einen unschätzbaren Wert», sagt die Museumssprecherin.
Nach einem spektakulären Kunstraub aus einem Museum in Nizza sucht die Polizei intensiv nach den Tätern. Bislang gebe es noch keine heiße Spur, sagte eine Mitarbeiterin des zuständigen Gerichts am Montag in Nizza. Mehrere Täter hatten am Sonntag vier Gemälde von Jan Brueghel dem Älteren und von den französischen Impressionisten Alfred Sisley und Claude Monet gestohlen. «Die gestohlenen Bilder haben einen unschätzbaren Wert», sagte Patricia Grimaud, Sprecherin des Musée des Beaux Arts. Die französische Kulturministerin Christine Albanel drückte «Empörung und Trauer» über das Verbrechen aus. Sie appellierte an die Täter, die Kunstwerke umgehend zurückzubringen.
Vier oder fünf bewaffnete und vermummte Männer waren am Sonntagnachmittag in das Museum eingedrungen und hatten mehrere Angestellte bedroht. Sie lösten die Bilder aus den Rahmen und nahmen nur die Leinwände mit. Bei den gestohlenen Gemälden handelt es sich um Sisleys «Allée des peupliers près de Moret», Monets «Falaise près de Dieppe» sowie die Werke «Allégorie de l'eau» und «Allégorie de la terre» von Brueghel. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Gemälde- und Skulpturensammlung aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. (dpa)