netzeitung.deStaatsschauspiel zeigt «Die Dresdner Weber»

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Mit dem Verzicht auf die Nennung von Gerhard Hauptmann will das Staatsschauspiel Dresden das Verbot seiner Inszenierung von «Die Weber» umgehen.

Nach dem Verbot der umstrittenen Inszenierung von Gerhard Hauptmanns «Die Weber» will das Staatsschauspiel Dresden das Drama nun als eigene Bearbeitung aufführen. Das gab das Theater am Mittwoch bekannt.

«Die Dresdner Weber» sollen erstmals am 14. Februar zu sehen sein. Nähere Einzelheiten wollen Intendant Holk Freytag und Dramaturg Stefan Schnabel am morgigen Donnerstag bekannt geben.

Der Berliner Verlag Felix Bloch Erben, der die Bühnenrechte an «Die Weber» besitzt, hatte zunächst per Einstweiliger Verfügung durchgesetzt, dass das Drama in Dresden vom Spielplan genommen wurde. Gegen das vom Landgericht Berlin im Januar bestätigte Verbot will das Staatsschauspiel in Berufung gehen.

Auf eine außergerichtliche Einigung wollte sich der Verlag nicht einlassen. Im Falle eines Verzichts auf die Nennung des Namens von Hauptmann ist er aber bereits, von weiteren rechtlichen Schritte abzusehen. (nz)