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Bosch will Hybridtechnik liefern

12. Jun 2007 15:32
Bosch-Chef Franz Fehrenbach
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Der Automobilzulieferer Bosch will Hybridtechnik an die deutschen Autobauer VW, Audi und Porsche liefern. Nach Einschätzung der Experten bleiben verbesserte Verbrennungsmotoren aber auch in Zukunft die dominierende Antriebsvariante.

Der Automobilzulieferer Bosch will voraussichtlich vom Jahr 2008 an Hybridtechnik an die deutschen Autobauer VW, Audi und Porsche liefern. Dies sagte Bosch-Manager Rolf Leonhard am Dienstag auf dem Bosch-Testgelände in Boxberg (Main- Tauber-Kreis). Leonhard betonte aber, dass der Verbrennungsmotor mit verbesserten Direkteinspritzsystemen für die nächsten 20 Jahre der dominierende Antrieb für Autos sein werde. Der Hybridmotor, also die Kombination von Benzin- und Diesel-Motor mit einem Elektromotor, werde in den nächsten Jahren weiter eine Ausnahme bleiben.

Hybridantrieb bei zwei Prozent aller Neuwagen

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Bosch macht das am Beispiel des weltgrößten Automarktes USA deutlich. 2006 seien bei einem Absatz von rund 16,5 Millionen Pkw und Light Trucks (unter anderem Geländewagen) etwa 240.000 Hybrid- Fahrzeuge gewesen. Das seien etwa 1,5 Prozent der Neuzulassungen. Bis 2010 würden die weltweiten Fertigungskapazitäten für Hybrid-Autos auf voraussichtlich eine Million ansteigen. Dies decke aber nur sechs Prozent des US-Marktes und rund zwei Prozent des Weltmarktes an Neufahrzeugen ab. In der Hybrid-Technik sind die japanischen Hersteller - vor allem Toyota - führend. Neben Zulieferern wie Bosch, Continental oder ZF arbeiten beispielsweise deutsche und amerikanische Autoproduzenten (GM, DaimlerChrysler, BMW) in der Hybrid-Entwicklung zusammen.

Der weltgrößte Automobilzulieferer aus Stuttgart setzt vor allem auf verbesserte Dieselmotoren und Benzinmotoren mit verbesserter Direkteinspritzung. Der Clean Diesel (sauberer Diesel) erlebe derzeit in den USA einen kräftigen Imagewandel. Der Dieselmarktanteil wird nach Bosch-Schätzungen bis zum Jahr 2015 auf 15 Prozent anwachsen, was einer Verdreifachung des heutigen Marktanteils von fünf Prozent entspreche. (dpa)

 
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