Region Mittleres Kinzigtal:
Feste Kultur-Größe strahlt in die Region
06.03.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Aber das ist der Reiz an »Huse jazzt«: die große Bandbreite an Stilrichtungen. Das slowakische Lubos-Holub-Ensemble gab mit seiner energiegeladenen Musik dem Festival internationalen Flair. Die jüngsten Interpreten kamen mit der RWG Bigband vom Robert-Gerwig-Gymnasium und den Kaufmännischen Schulen. Mit von der Partie war auch der »älteste Schüler« Friedhelm Bals: Im Vorjahr noch mit »Balsamico Piccolo« auf der Bühne, sprang er jetzt spontan am Keyboard und Piano ein.
Das Papa-Klaus-Quartett brach im »Löwen« auch mal kurzfristig die Regeln und spielte »Buena sera, senorita« einfach, weil¹s so schön ist. Außerdem ist Elvis nicht tot nein, er lebt noch, zumindest seine Musik, die dafür sorgte, dass einige Damen die Tanzfläche bevölkerten und mit einem Twist die Stimmung endgültig zum Kochen brachten. Das Quartett spielte mit jugendlichem Elan, der bei Papa Klaus sogar noch dafür reichte, sich samt Kontrabass für eine kleine Extra-Performance auf den Boden zu schmeißen.
Einmal einlaufen wie im Fußballstadion diesen Wunsch hatten sich die Dixieland-Musiker um Helmut Dold in der »Burgschänke« erfüllt. Zwar hatte bei dem Einzug das Gejohle gefehlt, dafür geizte das Publikum im Anschluss nicht mit Applaus für die Band. Blues gab es im »Triangel« mit Bluesprofile.
Die Truppe hatte die wohl größte Bühne und die rockigste Musik des Abends.
Eine gelungene dritte Auflage von »Huse jazzt« sowohl die Veranstalter von der Gruppe »KulTour« als auch die Besucher zogen eine positive Bilanz. Die Spannung ist groß, was den nahezu unersättlichen Jazzfans im nächsten Jahr serviert wird.

