Schlechte Quoten für Vorabendserie: 

netzeitung.deARD stellt «Eine für alle» ein

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'Eine für alle' wurde nicht zum Publikumsliebling (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe 'Eine für alle' wurde nicht zum Publikumsliebling
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Im Schnitt wollten noch nicht einmal eine Million Zuschauer die Daily Soap um eine kriselnde Firma sehen. Deshalb wird das Erste die Sendung nach 100 Folgen beenden.

Die ARD beendet aufgrund enttäuschender Einschaltquoten die Vorabendserie «Eine für alle - Frauen können's besser» vorzeitig. Das teilte die Programmdirektion in München am Mittwoch mit. Die letzte Folge werde voraussichtlich am 14. Oktober um 18.50 Uhr zu sehen sein. Dann sind von ursprünglich geplanten 200 Episoden erst 100 gelaufen. Darauf hätten sich die ARD und die Produzenten der Firmen Bavaria Fernsehproduktion/Rubicon Filmproduktion verständigt.

«Leider hat «Eine für alle» nicht den gewünschten Erfolg beim Publikum», sagte ARD-Programmdirektor Volker Herres. «Auch nach mehr als zwei Monaten ist keine positive Tendenz in der Zuschauerentwicklung festzustellen.» Seit dem Sendestart am 20. April erreichte die Serie, immer dienstags bis freitags im Programm, durchschnittlich 0,97 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von fünf Prozent entspricht.

Problematischer Sendeplatz
Die ARD hatte die Vorabendserie im Ersten als Serie mit einem «aktuellen Thema von gesellschaftlicher Relevanz» angekündigt. In «Eine für alle» geht es um die Übernahme eines alteingesessenen Familienunternehmens durch Investoren. Im Mittelpunkt steht eine berufstätige Ehefrau und Mutter. Über die weitere Planung für den Sendeplatz um 18.50 Uhr will die ARD «in nächster Zeit» entscheiden.

Zuvor waren auf dem Vorabendtermin bereits die Marktanteile der Styling-Show «Bruce» mit Bruce Darnell und die Kuppel-Sendung «Ich weiß, wer gut für Dich ist» weit hinter den Erwartungen des Senders zurückgeblieben. (dpa/epd)